Wanderung zum "Meer des Spessarts"

Man fährt immer nur dran vorbei auf dem Weg in die Rhön oder zum Besuch in Fulda. Dabei sieht der Stausee hinter der Kinzigtalsperre mit seinen bunten Tretbooten doch eigentlich sehr einladend aus. Um sich dieses „Meer des Spessarts“ einmal aus der Nähe anzusehen, brachen 19 Wanderer der Wanderlust 1948 Breunsberg e.V. am Sonntag, den 31.07.17 um 10:30 Uhr bei bestem Wanderwetter gut gelaunt auf in Richtung Gelnhausen.

Nach einer ca. 45 minütigen Fahrt zum Parkplatz direkt an der Talsperre ging es zuerst bergauf in den Wald über dem rechten Seeufer, wo wir die ca. 4 km entlang des Sees in schattiger Ruhe fern vom Verkehrslärm zurücklegten. Nun bogen wir ein auf die „Spessartfährte Steinauer Hochgefühl“, der wir mehr als 11 km auf bestens markierten Wald- und Wiesenwegen und Pfaden folgten. Der Weg führte uns bergauf vorbei an dem Örtchen Seidenroth mit einem grandiosen Panoramablick über das Kinzigtal bis hinaus zur Wasserkuppe in der Rhön. Die Mittagsrast an einem lauschigen Plätzchen auf der Höhe unter Birken hatten sich die Wanderer redlich verdient.

Ein glücklicher Zufall bot uns zum Nachmittagskaffee die Einkehrmöglichkeit beim Kleingartenverein Steinau, dessen Fest just heute, direkt an unserer Route gelegen, gefeiert wurde.

Leider testete der Wettergott mit einem kurzen Regenschauer unsere Ausrüstung gerade zu dem Zeitpunkt am späten Nachmittag, als wir endlich das nord- östliche Seeufer erreicht hatten. Aber bei warmen Temperaturen und nur noch wenigen Kilometern Weges am See entlang zurück bis zur Talsperre tat das der guten Wanderlaune keinen Abbruch. Schließlich freute sich die Wandergruppe schon auf die Schlusseinkehr in Bad Soden-Salmünster.

Dort im Gasthaus „Zum Braumeister“ ließen die fleißigen Wanderer nach ca. 18km einen schönen Wandertag bei gutem Essen ausklingen. Die Bilder zeigen die Wandergruppe auf dem Staudammdes Kinzigsees sowie eine Impression von der herrlichen Seelandschaft.

Martina Richmond


Brauerei, Burgruine und gemeinsames Singen

Ausflug der Sängergruppe der Fidelen Wanderlust Hösbach

Am Samstag 01.07.2017 startete am frühen Morgen die Sängergruppe der Fidelen Wanderlust Hösbach ihren Tagesausflug mit dem Bus Richtung Arnstein. Unterwegs stiegen noch Sängerinnen und Sänger der Chorgemeinschaft Eußenheim-Aschfeld zu. In der Arnsteiner Brauerei Max Bender gab es dann eine Führung durch die Inhaberin Frau Dr. Schubert. Gespannt folgte man den äußerst fachkundigen Erläuterungen von Frau Dr. Schubert, welche die Familienbrauerei schon in der 7. Generation führt. Zum Abschluss waren alle eingeladen, bei einem kleinen Snack das Pils „Herzog von Franken“ zu kosten. Dann ging es weiter in die Eventlocation „Wirtshaus Bergmühle“ zum Mittagessen. Hier bekamen die Ausflügler äußerst schmackhafte Speisen serviert und genossen das entspannte Ambiente. Im Anschluss daran fuhr der Bus nach Gössenheim zur Ruine der Homburg. Nach der Begrüßung durch den Burgherren Dietrich II. von Hohenberg führte dessen Gattin Berta (Manfred Kleinwächter und Annemarie Heuler vom Homburg und Denkmalschutzverein e.V.) durch die Anlage. In die interessanten Ausführungen der Burgherrin mischten sich der Mönch Eloquentius und der Minnesänger Hartmut von Eußenheim (beide Manfred Kleinwächter) ein, so dass der Rundgang sehr kurzweilig war. Nach der Verabschiedung durch den Burgherren und dessen Gattin brachte der Bus die Ausflügler nach Aschfeld, wo sich diese bei Kaffee und Kuchen stärken und ausruhen konnten. Der Abendgottesdienst in der Aschfelder St. Bonifatiuskirche, welche inmitten der historischen Kirchenburg steht, wurde von der Sängergruppe der Fidelen Wanderlust mitgestaltet. Dabei gedachte man auch der Verstorbenen der Sängergruppe und der Singgemeinschaft Eußenheim-Aschfeld. Am Abend sollte unter freiem Himmel rund um den Pfarrhof gegrillt und gesungen werden, was aber leider dem einsetzenden Regen zum Opfer fiel. Kurzerhand wurde das Ganze in den Pfarrkeller und die Pfarrscheune verlegt. Mit Liedvorträgen beider Chöre verlebten alle einen stimmungsvollen Abend in beiden Räumlichkeiten. Beim Abschied wurde die Chorgemeinschaft Eußenheim-Aschfeld zum 100-jährigen Jubiläum des Wandervereins in zwei Jahren eingeladen. Nach einem schönen und interessanten Tag ging es zurück nach Hösbach. Der Ausflug mit seinen vielen Eindrücken wird allen noch lange in Erinnerung bleiben.


Breunsberger Wanderer besuchen die Grube Messel

Ein versteinerter Hecht
Die Wandergruppe mit dem kompetenten Führer Bastian Neef

Am Sonntag, 2. Juli, begaben sich 24 Wanderer der Wanderlust Breunsberg auf eine Zeitreise ins Eozän. Ziel war die Grube Messel, das einzige deutsche UNESCO-Weltnaturerbe. Der ehemalige Ölschiefer-Tagebau hatte seine Ursache in einem Maarausbruch, dessen Krater sich zu einem See füllte. Die besonderen Bedingungen des Maarsees vor 48 Millionen Jahren führten zur außergewöhnlich guten Erhaltungsqualität der im Ölschiefer eingeschlossenen Fossilien. Im damaligen tropischem Klima, in dem der Co2-Gehalt der Atmosphäre doppelt so hoch war wie heute, wimmelte es nur so an Flora und Fauna. Neben zahlreichen Tieren wie Fledermäusen, Vögeln, Fischen, Fröschen, Halbaffen und Krokodilen fand man auch viele Exemplare des Urpferdchens, welches ein Vorfahre unserer heutigen Pferde ist. Auch Baumfarne, Palmen und exotische Gewächse wie Zimt, Muskatnuss und Lorbeer wuchsen hier. Nach der sehr informativen Schnuppertour durch die Grube erwanderten wir den Urpferdchenweg, der uns durch schöne Auwälder auch ins Fossilienmuseum in Messel führte. Dort wurde die ganze Vielfalt der gefundenen Fossilien präsentiert.

Ein sehr lehrreicher Tag, der nicht nur an die Vergangenheit erinnerte, sondern auch über die Gegenwart und die mögliche Zukunft informierte.


Tageswanderung der Wanderlust Breunsberg zum Sitz des Keltenfürsten auf den Glauberg

Das Keltenmuseum am Glauberg mit dem Grabhügel

Am 12.03.2017 trafen sich 19 Aktivwanderer der Wanderlust Breunsberg am Parkplatz an der evangelischen Kirche in Büdingen-Düdelsheim, um bei herrlichem Frühlingswetter auf den Spuren der Kelten zu wandeln. 

Die erste kurze Rast wurde auf dem Plateau „Die Steinern“ eingelegt. Das heutige Vogelschutzgebiet wurde von den Kelten vermutlich als Kultstätte genutzt.

Der Bonifatius-Route folgend gelangten wir auf den Glauberg. Die am Glauberg entdeckten keltischen Gräber sind einzigartig. Eine sehr informative und kurzweilige Führung im spektakulären Museumsbau sowie im Archäologischen Park zeigte uns u.a. eine nahezu vollständig erhaltene Statue eines Keltenherrschers, reiche Grabbeigaben, einen rekonstruierten Grabhügel sowie mysteriöse Wall-Graben-Systeme.

Nach einer Stärkung im Bistro des Museums gelangten wir durch die Enzheimer Pforte auf das Plateau des Glaubergs. Wir besichtigten einen ehemaligen Steinbruch, in dem noch gut die Lavaströme des ehemaligen Vogelsbergvulkans zu erkennen sind. Der weitere Weg führte uns an mittelalterlichen Siedlungsresten vorbei. Eine Aussichtsplattform bot uns einen schönen Blick über die Wetterau. Auch einige botanische Schätze (u.a. die seltene Baumart Elsbeere) entdeckten wir. Der Rundwanderweg führte uns nach 11 km wieder an den Startpunkt unserer Tour.

Die Schlusseinkehr war nicht bei den Kelten sondern bei den Griechen, in einem griechischen Restaurant in Altenstadt.

Kristin Kiau
Wanderverein Breunsberg


Rabattvereinbarung

Liebe Wanderfreunde,

wir freuen uns, das wir mit der Firma

             Bauer Wander & Freizeitmode
             in Leidersbach

ein neues Unternehmen finden konnten, das allen Mitgliedern des Spessartbundes ab sofort  bei Vorlage des Mitglieds- und des Personalausweises einen Rabatt von 15 % auf den Einkaufwert gewährt.

Bauer Wander & Freizeitmode
Hauptstraße 118
63849 Leidersbach
Tel.: 06028 / 977 86 26