Wissenswertes über den „Fundort“ aus der Chronik: Da in trockenen Sommern und auch in strengen Wintern oft Wassermangel in Schollbrunn herrschte, wurde 1823 beschlossen, den Erlenbrunnen, “eine halbe Stunde vor dem Ort gelegen, da wo der Gemeindewald aufhört und der königliche Spessart beginnt”, zu reinigen, ihn fassen zu lassen, um ihn als Schöpfbrunnen benutzen zu können. 1829 war wieder so ein strenger Winter. Durch die große Kälte lieferten die Dorfbrunnen nur sehr wenig Wasser, so dass großer Wassermangel herrschte. Das nötige Wasser musste auf Schlitten in Fässern vom Erlenbrunn herbeigefahren werden.

Text: Chronik Schollbrunn und Helmut Schick, Bild: Helmut Schick.