Die OG Kleinostheim unterwegs auf dem 3-Burgen-Weg im Taunus

3-Burgen-Weg  im Taunus:  Königstein – Falkenstein – Kronberg

Bereits um 8:00 Uhr Sommerzeit fuhren wir mit Mertens Reisen nach Königstein im Hochtaunuskreis. Unser Wanderwart gab einen Überblick über den Taunus im Vergleich zum Spessart: Danach ist der Taunus flächenmäßig um 200 qkm größer und fast 300 m höher als der gesamte Spessart.

Der 3-Burgen-Weg wurde anlässlich des Jubiläums „700 Jahre Stadtrechte“ der Stadt Königstein im Taunus“ eingerichtet. Er verbindet die Burgen Königstein, Falkenstein und Kronberg. Mit dem Weg wird eine historische Kleinlandschaft des Mittelalters erfahrbar. Die 3 Burgruinen sind Zeugen aus dieser Zeit.

Am Kurbad angekommen, startete die Hauptwandergruppe  mit 28 Personen auf dem Themenweg. Strecke 13 km. Dauer 4 ½ Std., geführt von Maria Stieler und Michael Achstetter.

Das Logo „Schwarzer Burgturm mit Fahne auf weißem Grund“ markiert den Weg. Durch Naturschutzgebiet Burghain-Falkenstein wanderten wir bis zum höchsten Punkt der Wanderung (495 m): die Teufelskanzel mit dem Dettweiler Tempel. Der Blick vom Pavillon auf die Skyline von Frankfurt war wetterbedingt nur als graue Silhouette erkennbar. Nach ca. 200 m erreichten wir die Burgruine Falkenstein. An den Gräbern des jüdischen Friedhofs und an der Antoniuskapelle vorbei erfolgte der Abstieg nach Kronberg, mit Blick auf die Burgruine. Auf dem Philosophenweg ging es in Richtung Opelzoo. Weiter bis zum Kreisel am Stadtrand von Königstein und über die Altstadt hoch zur Burg Königstein.

Für die Kurzwanderer war in Königstein ein Stadtführer engagiert. Es gab viel Interessantes zu erfahren, von der Frühzeit bis heute. Höhepunkt war die Besichtigung der Burg Königstein, einer der größten Burgruinen Deutschlands, erbaut im Mittelalter auf einem Felsen hoch über Königstein. Bei der Besichtigung der äußeren Burganlage kamen wir auch zum Falkensteiner Tor, um 1350. Die Ritter von Falkenstein waren die Lehnsherren von Burg Königstein.

Danach wanderten wir 1 Std. durch den Burghain rund um die Burg und zurück in die Altstadt. Durchgefroren ging es ins Café Kreiner, wo wir uns später mit der Hauptwandergruppe trafen.

Nach einem gemeinsamen Spaziergang durch die Altstadt und Gruppenfoto, ging es zu unserem Bus.

Zu unserer Schlusseinkehr fuhren wir zur „Roten Mühle“ in der Nähe von Bad Soden.

Wolfgang Lippert bedankte sich bei den Ideengebern der Tour, den Wanderführern, unserem Busfahrer Michael Aulbach und den 42 Teilnehmern für diesen gelungenen Wandertag in neuer Wandergegend. Wir wollen den Taunus noch besser kennen lernen.

Fotos:  Gruppenfoto alle , Wanderer am Dettweiler Tempel bzw, Pavillon

Text: Wolfgang Lippert

Fotos: Jörg Scheihauer