Spessartbund gedenkt der Verstorbenen
Immer am zweiten Sonntag im Oktober versammeln sich die Spessartbund-Mitglieder am Pollasch bei Heigenbrücken zum Gedenken. Am Ehrenmal des Spessartbunds kamen bei sehr windigem und teils sonnigem Wetter über 200 Mitglieder aus mehr als 30 Ortsvereinen mit ihren Wimpeln zum Pollasch, um Abschied zu nehmen von den ehemaligen Weggefährten. Ebenfalls vor Ort waren der Aschaffenburger Landrat Dr. Legler und die Ehrenvorsitzenden Heinz Weber mit seiner Frau Renate und Herbert Arnold. Letzterer verlas mit Maria Weidert die Namen der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder des Spessartbunds.
Die Moderation der Gedenkstunde übernahm Wolfgang Beyer. In seiner Begrüßung betonte Spessartbund-Präsident Winfried Bausback die wichtige Funktion des Spessartbunds als gesellschaftliche Klammer, die Gemeinschaft, Heimat und Vertrauen schaffe und den Zusammenhalt der Menschen im Spessart stärke. Bausback bedankte sich bei den engagierten Mitgliedern und besonders beim Vorstand des Spessartbunds für den unermüdlichen Einsatz.
Die Gedenkrede hielt Claus Morhart, der verantwortliche Redakteur der Zeitschrift Spessart. In seiner Ansprache ging Morhart auf die Geschichte der Zeitschrift ein und zog Parallelen zwischen dem Heft und der Organisation. Er spannte den Bogen von „Spessartvater“ Dr. Karl Kihn bis zur aktuellen Herbst-Ausgabe des Heftes.
Für die musikalische Umrahmung sorgte das Akustik-Duo Romanike aus Aschaffenburg. Sie gaben „irische Segenswünsche“, „Einmal sehen wir uns wieder“ und „So nimm denn meine Hände“ zum Besten. Im Anschluss an das Verlesen der Namen der Verstobenen erfolgte die Kranzniederlegung vor dem Ehrenmal des Spessartbunds und das gemeinsame Singen des Spessartbundesliedes.
Text: Michael Seiterle
Fotos: Spessartbund





