Fidelio trifft Rettungshunde

Jugendwanderer erhalten Einblicke in die Ausbildung und Arbeit von Rettungshunden. 

Im Rahmen einer Jugendwanderung, am 13.06.26, organisiert von Mareike Karpf, die selbst Mitglied der Rettungshundestaffel ist, haben sich der GK Fidelio und die Hunde getroffen. Es war ein sonniger Samstagvormittag, als sich interessierte Kinder und Eltern in den Schweinheimer Wald begeben haben. Dort wurde nach einer kurzen Wanderung das Trainingsgebiet der Rettungshundestaffel des Deutschen Roten Kreuzes erreicht. Es folgte zunächst eine Einführung und Einblicke in die Ausbildung und Arbeit von Rettungshunden. Man hat sicher schon im Fernsehen die dramatischen Bilder gesehen, wenn irgendwo, vielleicht auch in Deutschland, ein Unglück, wie etwa eine Naturkatastrophe oder in einem Kriegsgebiet, nach Verwundeten, oder auch Toten gesucht wird. Die „EHRENAMTLICHEN“ Hundeführer/innen, erklärten, welche Voraussetzungen ein Hund mitbringen muss, um Menschen in Not suchen und finden zu können. Neben dem Gehorsam und einer guten Ausdauer, ein Hund kann nur über ein paar wenige Stunden hinweg suchen, spielen vor allem Vertrauen, Teamarbeit und eine enge Bindung zwischen Mensch und Hund eine entscheidende Rolle. Regelmäßiges Training und gemeinsame Prüfungen, müssen absolviert und bestanden werden, bevor es in einen realen Einsatz geht. Besonders beeindruckend ist die Tatsache, dass die „ehrenamtliche Rettungshundestaffel“ rund um die Uhr (24/7) einsatzbereit ist. Über eine Alarmapp wird zu einem Einsatz gerufen. Nach der Theorie folgte die Praxis. Kinder in Begleitung eines Mitglieds der Staffel versteckten sich im Wald, um im Anschluss von den Suchhunden gefunden zu werden. Der Hund mit seiner sehr feinen Nase, nimmt einen Ausgangsgeruch auf (kann ein Kleidungsstück oder ein persönlicher Gegenstand des zu Suchenden sein), um dann die Witterung, vielleicht auch mit Hindernissen (andere, fremde Gerüche) nicht mehr loszulassen, bis hin zum Aufspüren der gesuchten Person. Zuverlässig konnten alle versteckten Personen aufgespürt werden. Keiner blieb unentdeckt. Schon eine beeindruckende Leistung, die für viel Begeisterung bei Klein und Groß sorgte. Am Ende des erlebnisreichen Tages, traten Mensch und Hund, wohlbehalten den Heimweg an. Diese Jugendwanderung bot nicht nur spannende Unterhaltung, sondern vermittelte auch einen „fetten Respekt“ für das ehrenamtliche Engagement der Rettungshundestaffel, insbesondere für die außergewöhnlichen Fähigkeiten ihrer vierbeinigen Helfer. Vielen lieben Dank an die Staffel für diesen Tag.

Text und Bilder: Thomas Müller

Goswin von Mallinckroth (am Mikrofon), Hausherr der Burg Gamburg, lud persönlich zum Spessartbundesfest im kommenden Jahr ins liebliche Taubertal ein