Einmal um das Naturschutzgebiet Eichhall

Kennenlernwanderung der Naturschützer im Spessartbund

Weibersbrunn. Eine 9 km lange Runde um das Naturschutzgebiet Eichhall zwischen Weibersbrunn und Rohrbrunn gab den Naturschutzwarten des Spessartbundes Gelegenheit, sich wieder einmal persönlich zu treffen und auszutauschen.

Vorstand Umwelt und Naturschutz Linda Stahl begrüßte bei herrlichem Sonnenschein knapp 30 Teilnehmer aus bayerischen und hessischen Ortsgruppen. „Endlich könnt ihr mich einmal persönlich kennenlernen, nachdem ich seit November im Amt bin,“ freute sie sich über die gute Beteiligung.

Mit dabei waren Vorstand Outdoor Michael Schäfer, Vorstand Kultur Wolfgang Beyer, Vorstand Kommunikation Gerrit Himmelsbach sowie Geschäftsführerin Heike Buberl-Zimmermann.

Unterwegs ging es an verschiedenen Stationen unter anderem um Totholz, Rückegassen oder um das Alter der Eichen und Buchen in diesem 20 Jahre alten Naturschutzgebiet.

So gab es einiges zu besprechen, als die Gruppe unterwegs noch eine Überraschung erlebte. Der ehemalige stellvertretende Vorsitzende Richard Krebs traf mit seinem E-Bike auf die Wanderer. Er freute sich über die Begegnung in „seinem“ Revier, denn Woche für Woche dreht er gerne eine Runde durch den Spessart um seinen Heimatort Bischbrunn, weil, wie er zugibt „seine Wade das Wandern nicht mehr zulässt“.

Bei der abschließenden Einkehr im Spechtshaardt in Rothenbuch kam noch manches Thema zur Sprache – so auch das geplante Biosphärenreservat Spessart. Am 9. April will der Spessartbund dazu in einer Tagung eigene Positionen erarbeiten. Zwei Wochen später folgt die Natur-Fachwartetagung in Breunsberg – es tut sich etwas bei den Naturschützern im Spessartbund.

Text und Fotos: Gerrit Himmelsbach

Die Rückegasse im Blick (gegenüber des Naturschutzgebietes) und in der Diskussion

 

Totholz im Naturschutzgebiet